Holz Brennwerte

Auf dieser Seite finden Sie Informationen über Brennwerte verschiedener Holzarten

Auf dieser Seite finden sie eine Tabelle mit den Brennwerten der verschiedenen Holzarten. Hier können sie vergleichen welche Holzarten die besten Brennwerte pro Raummeter (rm) haben. Darüber hinaus wird noch eine Angabe gemacht, wieviel Liter Heizöl sie ca. mit welcher Holzart ersetzen müßten falls sie von Heizöl zu Kaminholz umsteigen möchten. Bitte beachten sie, dass diese Angaben nur circa Angaben sein können, da hier unter anderem auch eine Rolle spielt welche Restfeuchte ihr Kaminholz hat. Das beeinflusst den Holz Brennwert relativ stark. Hier sind unter Umständen Abweichungen von +-15% durchaus möglich. Die Angaben beziehen sich auf eine Restfeuchte von ca. 20%.

Was ist eigentlich ein Raummeter?
Ein Raummeter (rm) bezeichnet das übliche Handelsmaß für Kaminholz. Es bezeichnet einen Quarder von Rundhölzern die einen Meter lang sind und auf einer Fläche von 1m * 1m zu einer Höhe von 1m aufgestapelt wurden. 1rm sind ca. 0,7fm (Festmeter). Ein Festmeter ist ein massiver Quarder Holz von 1m*1m*1m Kantenlänge.


Holzart
Brennwert
KWh /rm
Brennwert
KWh /kg
Zu ersetzende
Menge Heizöl Liter/rm
Eichenholz 2100 4,2 210
Buchenholz 2100 4,0 190
Robinienholz 2100 4,1 180
Ahornholz 1900 4,1 200
Birkenholz 1900 4,3 180
Ulmenholz 1900 4,1 180
Lärchenholz 1700 4,4 200
Kiefernholz 1700 4,4 180
Douglasienholz 1700 4,4 170
Erlenholz 1500 4,1 140
Fichtenholz 1500 4,5 140
Weidenholz 1400 4,1 130




Kaminholz Tipps

Hier finden Sie nützliche Tipps rund um Kaminholz

1. Nutzen sie nur Holz, dass genügend abgelagert ist (mindestens 1 Jahr, besser 2 Jahre). Erst nach dieser Zeit ist gewährleistet, dass aus dem Kaminholz genügend Feuchtigkeit entweichen konnte.

2. Zu feuchtes Kaminholz (über 20% Wasseranteil) brennt nicht nur schlecht und hat eine wesentlich schlechtere Energieausbeute, sondern es belastet auch unnötig die Umwelt durch die Entstehung schädlicher Gase bei der Verbrennung

3. Schlecht getrocknetes Holz zu verbrennen führt zur Versottung ihres Kamins. Bei der Versottung dringen kondensierte Abgase (Wasser, Schwefel, Teer) der Verbrennung in den Kaminstein ein und können zu hässlichen braunen Flecken und unangenehmen Geruch in der Wohnung führen.

4. Achten sie beim Kaminholz-kauf darauf Holzarten mit guten Brennwerten zu kaufen. So zum Beispiel: Buche, Eiche, Robinie, Esche oder Ahorn.

5. Achten sie bei der Verbrennung des Holzes in ihrem Ofen immer auf eine ausreichende Luftzufuhr. Lassen sie die Luftklappe am Ofen immer etwas offen, da sonst zum einen beim Schwelen des Holzes giftige Gase entstehen und zum anderen durch den Schwelbrand keine Wärme gewonnen wird.

6. Decken sie ihr Kaminholz bei der Lagerung nie mit luftundurchlässigen Kunststoffplanen oder ähnlichem ab. Das führt zur Schimmelbildung da die Schwitzfeuchtigkeit des Holzes nicht entweichen kann.

Quelle: kaminholz-wissen.de



Holzheizungen: wer braucht einen Filter?
27/11/2007 - 09:36
Nutzer von Holzpelletheizungen und -öfen werden aufgrund der fortschrittlichen Verbrennungstechnologie und wegen des genormten, trockenen Energieträgers Pellets auch künftig auf Filtereichrichtungen verzichten können. Hierauf wies Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energie-Pellet-Verbandes e.V. (DEPV) am Montag, den 26. November 2007 in Berlin hin. Bentele kritisierte missverständliche Aussagen aus dem Bundesumweltministerium, die den Verbraucher verunsicherten.

Die in der zu 1. Bundesimissionsschutz-Verordnung vorgesehene Absenkung der Feinstaubemissionen auf einen Grenzwert von 20 Milligramm pro Kubikmeter Luft bei Heizkesseln ab 2015 wird von der Fachwelt als sehr ambitioniert eingeschätzt. Als Vorreiter für einen niedrigen Schadstoffausstoß bei der Biomasseverbrennung werden Pelletheizungen keine Probleme mit der Umsetzung haben und daher auch keine Filter benötigen, sagte Bentele. Dies gelte auch für die marktgängigen Pelletöfen.

Bundesweit verursachen häusliche Holzheizungen (Kamine, Scheitholz-, Pelletfeuerungen) rund 20 Prozent der Feinstaubemissionen, und damit deutlich weniger als der Autoverkehr (50 Prozent, Quelle ADAC). Aus Praxismessungen lässt sich für die bundesweit aktuell rund 80.000 Pelletheizungen ein jährliches Feinstaubaufkommen von rund 95 Tonnen (to) errechnen. Zur bundesweiten Feinstaub-Gesamtbelastung von 184.000 to tragen Pelletheizungen damit weniger als 0,05 % bei. Der Austausch von alten Holzöfen durch Pelletheizungen und -öfen würde zu einem deutlichen Rückgang der Feinstaubemission führen.

Das Bundesumweltministerium weißt in einer nachträglichen Presseerklärung darauf hin, dass Pelletsheizungen die Grenzwerte der novellierten 1. Bundesimmissionsschutz-Verordnung bereits einhalten. Für Scheitholzheizungen soll künftig durch eine Herstellerbescheinigung oder durch Vor-Ort-Messung die Einhaltung der Grenzwerte nachgewiesen werden. Erst wenn dies nicht möglich ist, bedürfen die Einzelraumfeuerungsanlagen einer Nachrüstung oder müssen gegen eine emissionsarme Anlage im Rahmen eines langfristig angelegten Sanierungsprogramms in den Jahren 2014 bis 2024 ausgetauscht werden. Private Kochherde, Backöfen, Badeöfen, offene Kamine sowie Öfen, die vor 1950 errichtet wurden, werden gänzlich vom Sanierungsprogramm ausgenommen.
(DEPV, BMU)